Hiro-Lift-Peter

 

Hiro

Treppenlift

Wenn die Wohnung bzw. das Haus über mehrere Ebenen verfügt, ist in der Regel der Einbau eines Lift erforderlich.

Nun gibt es grundsätzlich drei verschiedene Liftarten:

  • Aufzug
  • Plateaulift
  • Sitzlift

Die ersten beiden erlauben den Transport im Rollstuhl, der Sitzlift erfordert ein Umsetzen.

In unserem Haus ging nur die Installation eines Sitzliftes, weil das Treppenhaus sehr eng ist.

Wir haben uns vor 5 Jahren für einen Sitzlift von Hiro entschieden und sind immer noch sehr zufrieden damit. Er besitzt einen Traktionsantrieb, beherrscht engste Kurvenradien und hat eine Ladestation auf jeder Etage. Damit sind die Akkus immer geladen und ein Betrieb bei Stromausfall ist sichergestellt.

Das obere Bild zeigt die durchgehende Installation bei uns über 4 Ebenen, auf dem unteren kann man gut erkennen, wie eng unser Treppenhaus ist.

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Rampe-Eingang
Rampe-Eingang-1

Rampe zum Hauseingang

Unser Reihenendhaus beginnt ca. 7 m von der Straße entfernt. Der Höhenunterschied zur Haustür beträgt ca. 60 cm.

Ursprünglich gab es vor der Tür ein Podest und 3 Stufen, um auf Straßenniveau zu kommen.

Als es für mich immer mühsamer wurde, diese Stufen (trotz Geländer und 4-Fuß-Stock) zu überwinden, haben wir alle möglichen Liftlösungen ins Auge gefasst. Jede hatte Nachteile, die sie wieder ausschlossen. Außerdem hätten wir immer mit laufenden Kosten rechnen müssen.

Unser Gartenbauunternehmen hat uns dann eine Rampe vorgeschlagen (und gebaut), die sich harmonisch einbinden ließ. Sie ist mit 10 % Steigung zwar recht steil, aber ich kann sie ohne fremde Hilfe (Geländer, Vierfußstock) zum Auto heruntergehen und mit dem Rollstuhl (Greifreifenantrieb e-motion) hoch und runter fahren.

Unser Vorgarten wurde gleichzeitig auch umgestaltet.

Rechts, vor dem Vorgarten, habe ich einen eigenen, garantierten Parkplatz. Meine Frau hat so lange mit den Ämtern diskutiert, bis sie ihn genehmigt und das Schild aufgestellt haben.

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SKS-Handy-App

Videosprechanlage mit Handybedienung

Da unser Haus mehrere Ebenen besitzt, war ich früher immer in Nöten, wenn es an der Haustür geklingelt hat.

Bis ich die Chance hatte, an der Haustür zu sein, um zu öffnen, war es in der Regel zu spät.

Daher haben wir nach einer Video-Haustür-Sprechanlage gesucht, deren Türstation auch per Handy bedient werden kann.

Die gewählte Lösung kommt von SKS-Kinkel. Die Kosten sind allerdings erheblich, wurden bei mir allerdings vom Finanzamt als Außergewöhnliche Belastung anerkannt.

Die Anbindung geschieht per IP-Gateway an unsere Fritzbox und dann weiter per WLAN an die App auf dem Handy.

Wie man auf dem Screenshot erkennt, sieht man den Hauseingang im oberen Teil. Wenn der “Hörer” gedrückt ist, besteht eine Sprechverbindung. Mit dem Schlüsselsymbol lässt sich dann der Türöffner bedienen.

Einen Nachteil hat die Anlage aktuell, sie funktioniert noch nicht über Android 6 und 7. Eine Lösung dafür ist allerdings in Entwicklung und wird für die kommenden Monate erwartet.

Neben der Bedienung per Handy gibt es natürlich auch “Innensprechstellen” mit gleicher Funktion.

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Sessel-k
Sessel-Seite-geklappt-k

Hubsessel (Baukastensystem von Fitform)

Mit Renteneintritt brauchte ich dringend einen Sitzplatz im Wohnzimmer, der bequemer als mein Rollstuhl ist und den Transfer vom/zum Rollstuhl leicht und ohne Hilfe ermöglicht.

Nach langem, vergeblichen Suchen fand ich im Internet die Firma Fitform aus den Niederlanden.

Die boten genau das an, was wir die ganze Zeit gesucht haben.

Hier kurz die Besonderheiten meines Sessels:

  • Hubfunktion ohne Kippen (wenn gewünscht auch mit)
  • Ausgangs-/Endhöhe wählbar
  • Drehgestell (nahezu 360°)
  • Akkubetrieb (kein permanentes Stromkabel auf dem Boden und garantierte Bedienbarkeit auch bei Stromausfall!)
  • Ablagetischchen (links zu sehen - es dreht sich mit)
  • Abklappbares Seitenteil für erleichterten Transfer vom/zum Rollstuhl (durch die kontinuierliche Hubfunktion lässt sich die Höhe auf die des Rollstuhls anpassen)
  • Herz-Waage-Positionseinstellung

Es gibt noch viele weitere Ausstattungsmerkmale - je nach individuellen Anforderungen - und ganz viele (Farbe, Material) Bezugsvarianten.

Auf dem unteren Bild sieht man das Drehgestell und das weggeklappte Seitenteil. Außerdem ist der Sessel etwas (nur senkrecht, keine Kippung!) hochgefahren. Wenn der Sessel hochgefahren wird, blockiert er automatisch die Drehung.

Auch wenn der Sessel (Baukastensystem) nicht gerade ein Schnäppchen ist, so erhöht er meine Lebensqualität doch enorm. Ich möchte nicht mehr auf ihn verzichten.

..... siehe auch hier auf meiner Seite

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FritzApp Fon

Fritz!App Fon über Fritzbox

Was tun, wenn das Telefon klingelt und man nicht so einfach an einen Apparat kommen kann?

Meine Lösung ist die Nutzung der Fritz!App Fon auf meinem Handy.

Das habe ich immer “am Mann”, schon aus Sicherheitsgründen.

Mit dieser App (Android und iOS) meldet man sich an der Fritzbox an und kann dadurch Festnetzgespräche annehmen und führen. Gleichzeitig erhält man einen Zugriff auf die Rufnummern im Telefonbuch der Fritzbox.

Festlegen kann man zusätzlich, auf welche Telefonnummern die App regieren soll und unter welcher Nummer Gespräche geführt werden.

Natürlich kann man auch festlegen, dass Mobilfunk-Nummern nicht über das Festnetz angerufen werden dürfen - sonst könnten ganz schön hohe Kosten entstehen - bei unserem Anbieter zB 20 ct pro Minute.

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FritzDect200

Per Handy schaltbare Steckdose

Ich hatte das Problem, dass ich mit dem Handy inzwischen schon sehen konnte, wer klingelt, die Tür öffnen und Festnetztelefonate annehmen konnte.

Eins war mir allerdings noch nicht möglich, nämlich nach dem Öffnen der Haustür Licht anzumachen, wenn ich in einem anderen Stockwerk war oder mir selbst im Flur, wenn ich - sonst im Dunkeln - zum Treppenlift “gehen” wollte.

Sicher gibt es viele verschiedene - per Handy schaltbare und programmierbare - Steckdosen. Wir nutzen die Fritz!DECT 200 dafür. Man kann auch feste Schaltzeiten vorgeben. Die lege ich zB fest, wenn die Ergo- bzw. Physio-Therapeutinnen ins Haus kommen.

Die Steckdose wird verschlüsselt per DECT-Funk ins Heimnetz eingebunden. Sie lässt sich mit PC, Notebook, Smartphone oder Tablet steuern – und das auch unterwegs über das Internet.

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